Weblog zu gesellschaftlichen Themen

Datenschutzerklärung

Datenschutz ist ein wichtiges Thema, das nicht nur ein Politikum ist, sondern tatsächlich unsere Grundrechte betrifft. So wurde der Datenschutz auch bei der technischen Einrichtung der Seite einself.blog beachtet.

Wer bekommt mit, wenn ich einself.blog aufrufe?

Das Unternehmen, das die Server für diese Website betreibt

Alle Dateien (also Texte, Layout, Bilder usw.), die über die Domain "einself.blog" oder Subdomains davon (z. B. "xyz.einself.blog") ausgeliefert werden, sind auf Servern des Unternehmens Netlify gespeichert.

Wenn Sie über Ihren Browser die Seite einself.blog aufrufen, bekommt einer dieser Server über das Internet die Nachricht, dass er Ihnen den entsprechenden Inhalt, also z. B. die Startseite oder einem bestimmten Blogbeitrag, zuschicken soll. Damit er auch weiß, wohin er die Seite zurückschicken soll, bekommt er dabei Ihre IP-Adresse. Die Server von Netlify wissen also, zu welcher Uhrzeit welche IP-Adresse die Seite einself.blog aufgerufen hat.

Ihre IP-Adresse verrät gewisse Daten über Sie: So kann man anhand der IP-Adresse z. B. feststellen, in welchem Land Ihr Internetanschluss ist und bei welchem Provider (z. B. Telekom oder Vodafone) Sie sind. Man kann aber nicht herausfinden, wie der Besitzer einer IP-Adresse heißt oder wo er wohnt. Das weiß nur Ihr Provider - und der darf die Daten nur dann herausgeben, wenn ein Gericht ihn dazu zwingt. Das kann das Gericht aber nur, wenn jemand gute Beweise dafür hat, dass jemand mit Ihrer IP-Adresse kriminelle Dinge gemacht hat.

Weil die Netlify-Server sehr genau sind, schreiben sie auch auf, wann welche IP-Adresse welche Seite angefordert hat. Das, wo sie es hinschreiben, nennt man "Log". Das wird z. B. im Fehlerfall herangezogen, wenn jemand wissen will, was schiefgelaufen ist. Das Log wird aber an niemanden weitergegeben und einmal im Monat komplett gelöscht; dann verschwindet auch die Information, dass Sie die Seite jemals aufgerufen haben, von den Netlify-Servern.

Der Webseitenbetreiber einself.blog

Die Macher von einself.blog sind Kunde bei Netlify. Netlify bietet seinen Kunden mit dem Dienst "Netflix Analytics" an, dass sie Zugriff auf die Log-Daten erhalten, und bereitet sie dafür statistisch auf. Derzeit nutzen wir diesen Dienst nicht. Wir behalten uns aber vor, in Zukunft mal dort rein zu schauen.

Ihr Provider

Weil Ihr Internetprovider (z. B. Telekom, Vodafone oder O2) dafür zuständig ist, die Anfragen Ihres Browsers an die richtigen IP-Adressen zu schicken, kriegt er auch mit, wenn Ihr Browser eine Anfrage an die Server von Netlify schickt und dieser Server dann mit dem Inhalten dieser Website darauf antwortet. Dabei verarbeitet er Ihre IP-Adresse und die IP-Adresse des Netlify-Servers – und wenn er eine Uhr hat, dann weiß er auch den Zeitpunkt, zu dem Sie die Anfrage stellen. Da Sie bei Ihrem Provider einen Vertrag haben, kennt er Ihre Adresse und Ihren Namen und vielleicht sogar Ihr Geschlecht, und kann diese Daten auch Ihrer IP-Adresse zuordnen.

Der Provider kriegt also ziemlich viel mit und das kann man auch nicht wirklich ändern. Sie könnten zwar z. B. einen VPN-Dienst nutzen, der Ihren gesamten Internetverkehr verschlüsselt (auch vor Ihrem Provider), dann würde aber der VPN-Dienstleister alle Informationen kriegen, die jetzt der Provider kriegt. Die einzige Möglichkeit, das Internet wirklich anonym zu nutzen, bleiben Internet-Cafés oder der Tor-Browser: Der Tor-Browser verschickt Ihre Internet-Anfragen über so viele Zwischenstationen, dass niemand mehr wirklich nachvollziehen kann, wo sie herkamen. Das ist aber langsamer als ein normaler Browser, der das mit den Zwischenstationen bleiben lässt.

In jedem Fall kriegt aber kein Provider und auch kein VPN-Dienstleister mit, welche Seite genau Sie von einself.blog anfordern; welche Blogbeiträge Sie z. B. lesen, oder dass Sie jetzt gerade die Datenschutzerklärung offen haben. Das liegt daran, dass der Internetverkehr zwischen den Netlify-Servern und Ihrem Browser verschlüsselt ist. Das können Sie an dem grünen Schloss-Symbol erkennen, das Ihr Browser wahrscheinlich neben der Adresse (die beginnt mit "https://einself.blog") anzeigt. Wenn der Browser kein Schloss-Symbol anzeigt, können Sie es daran erkennen, dass die Adresse mit "https://" beginnt, das bedeutet verschlüsselt. Wäre sie nicht verschlüsselt, würde da "http://" stehen.

Bekommt noch jemand mit, wenn ich eine Website aufrufe?

Wenn die Internetseite in Ihrem Browser angekommen ist, ist der Browser damit noch nicht fertig: Alle Bilder auf der Seite, aber auch Informationen über das Layout der Seite, Schriftarten sowie Skripte mit Programmcode ("JavaScripts") müssen noch einmal einzeln von den Servern angefordert werden. Das passiert ganz schnell automatisch, sobald Ihr Browser die eigentliche Seite erhalten hat.

Theoretisch müssten diese Bestandteile der Seite nicht von einself.blog und damit nicht von den Netlify-Servern kommen: Viele Websites binden z. B. Werbung von Google ein, die automatisch und ohne Ihr Zutun nachgeladen wird. Würde einself.blog das genau so machen, würde Google dann nicht nur Ihre IP-Adresse, sondern auch die Information, welche Website Sie eigentlich aufgerufen haben, erhalten, könnte in Ihrem Browser Skripte ausführen und Cookies setzen. Die so erhaltenen Informationen würde Google dann nutzen, um ein genaues Profil davon zu erstellen, wann Sie welche Website aufgerufen haben, und zwar über alle Websites, die Google-Ressourcen einbinden, hinweg. Weil so viele Websites Werbung, Schriftarten oder Helfer-Skripte von Google einbinden, kann Google inzwischen über sehr viele Personen sehr genaue Surf-Profile erstellen.

Damit das bei Ihren Besuchen auf einself.blog nicht passiert, werden bei einself.blog nur Inhalte nachgeladen, die auch von einself.blog und damit von den Netlify-Servern kommen. Außer den Netlify-Servern und Ihrem Internet-Provider bekommt also niemand mit, wenn Sie auf einself.blog surfen.

Mehr als die Log-Daten bei Netlify speichert einself.blog nicht von Ihnen und setzt auch keine Cookies.

Inhalte von anderen Seiten werden nur dann geladen, wenn Sie einem Link folgen, der von einself.blog wegführt; ab dann gilt die Datenschutzerklärung der jeweiligen Website. Wo ein Link hinführt, sieht man in den meisten Browsern wenn man den Mauszeiger über den Link bewegt links unten in der Ecke des Bildschirms. Wenn die Adresse, die dort steht, nicht mit "https://einself.blog" beginnt, gilt dort eine andere Datenschutzerklärung.

Wir hoffen, hiermit ist der Datenschutz auf einself.blog nachvollziehbar erklärt, und wünschen Ihnen viele Gedanken und Ideen beim Lesen unserer Artikel.